prompt_template/AGENTS.md

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# AGENTS.md Verhaltensregeln und Projekt-Historie
## Zweck dieses Dokuments
Diese Datei richtet sich an **Coding-Agenten (Claude, Codex u.ä.), die in diesem Repository arbeiten**. Sie definiert Verhaltensregeln (Abschnitt 1) und kurze Projekt-Orientierung (Abschnitt 2).
## TL;DR
1. Erst lesen (Zeilen der Zielstelle nennen), dann ändern.
2. Erst ausführen, dann berichten. Prosa ohne Tool-Call ≠ Ausführung.
3. UI-/Server-Änderung → `./scripts/smoke_test.sh` → Ausgabe zitieren.
4. Nach Refactor: `grep -c <name>` = 1. Sonst nicht fertig.
5. Doku beschreibt Code, nicht die Arbeit am Code.
Details in den Regeln R1R7 unten.
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## 1. Verhaltensregeln für Agenten
### R1 Reihenfolge: lesen → planen → ausführen → verifizieren → berichten
**Erst lesen, dann planen, dann ändern, dann verifizieren, dann berichten.** Setze die Tool-Aufrufe tatsächlich ab — Beschreibungen in Prosa („die Änderung würde …", „ich habe …") ohne begleitenden Tool-Aufruf gelten nicht als Ausführung. Der Bericht kommt am Ende, belegt durch Dateipfad, Commit-Hash oder Kommando-Ausgabe. Details zu „lesen" in R2, zu „verifizieren" in R3/R4.
### R2 Erst lesen, dann ändern
Bevor du eine Datei modifizierst, führe mindestens einen **Lese-Tool-Aufruf** (`read_file`, `grep`, `cat`) auf den betroffenen Bereich aus und **nenne die Grenzen** deiner Zielstelle explizit — z.B. „ersetze Funktion `createJsonEditUI` Z. 603676". Ein Edit ohne vorherigen Lese-Aufruf auf die Zieldatei ist nicht ausreichend vorbereitet.
Bei Refactors (Funktion ersetzen, umbenennen, umbauen) zusätzlich nach dem Edit prüfen, dass keine Reste der alten Implementierung stehen bleiben:
```bash
grep -cE 'function\s+<name>' web/index.html # erwartete Anzahl: 1
```
Das Ergebnis im Bericht zitieren. Zwei Deklarationen derselben Funktion, doppelte schließende Klammern oder Code-Fragmente am Zeilenanfang (z.B. `#222222; border: ...` ohne vorausgehende Variablenzuweisung) sind **Beweis eines unfertigen Refactors** — in diesem Fall den Edit korrigieren, bevor du weitermachst.
### R3 Eine Aufgabe ist erst „fertig", wenn sie im Repo sichtbar ist
Für jede angekündigte Änderung muss **mindestens eines** dieser Artefakte vorliegen, bevor du sie als erledigt meldest:
- `git status` zeigt die Datei als `modified` oder `new file`, oder
- `git log -1` zeigt den neuen Commit, oder
- ein tatsächlich ausgeführter `curl`-/Test-Aufruf zeigt das neue Verhalten.
Fehlen diese Belege, ist die Aufgabe nicht erledigt — die Tool-Aufrufe absetzen und erneut prüfen.
### R4 UI-/Server-Änderungen gegen das laufende System prüfen
Bei Änderungen an `web/serve.py` oder `web/index.html`: führe den Smoke-Test aus und zitiere die Ausgabe im Bericht:
```bash
./scripts/smoke_test.sh
```
Das Skript startet den Server temporär auf einem eigenen Port (Default 8082), prüft alle bekannten Endpunkte und räumt sich selbst auf. Du musst nichts über Hintergrund-Jobs, `&`, `nohup` oder Port-Cleanup wissen. Exit-Code 0 = alle 200; sonst 1.
Für Änderungen, die der Smoke-Test nicht abdeckt (neuer Endpunkt, geänderte Response, JSON-Edit-Flow im Browser), zusätzlich gezielten `curl`-Aufruf oder Browser-Check ergänzen.
„Sieht korrekt aus" ohne ausgeführten Test zählt nicht.
### R5 Nichts in die Doku schreiben, was nicht existiert
Keine „geplanten" Dateien, Skripte, Endpunkte oder Metriken als existent darstellen. Wenn etwas geplant ist, gehört es in einen klar markierten **„Geplant / TODO"**-Abschnitt — nicht in eine Erfolgs- oder Verifikationstabelle.
### R6 Keine defensive Selbstdarstellung in Projektdokumenten
In Projekt-Dokumenten (README, `docs/…`) gehört **kein Meta-Text** à la „alle Änderungen wurden tatsächlich durchgeführt" oder „SIMULATIONSVERBOT". Solche Beteuerungen sind kein Projektwissen, sondern Agenten-Selbstverteidigung — die operativen Regeln dazu stehen hier in Abschnitt 1 und reichen aus.
### R7 Commits sind atomar und aussagekräftig
Ein Commit = eine logische Änderung. Commit-Message im Stil der bestehenden Historie (`feat:`, `fix:`, `docs:`, `chore:`, Präfix + kurze Beschreibung).
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## 2. Projekt-Orientierung
### Einstieg
```bash
python3 web/serve.py # startet Server auf http://localhost:8081 (Server-Port)
./scripts/smoke_test.sh # temporärer Server + Endpunkt-Check + Cleanup (fuer R4, Standard-Port 8082)
./scripts/cleanup_server.sh # beendet hängende Instanzen
python3 scripts/validate.py # validiert Template-Struktur
```
### Relevante Pfade
| Pfad | Zweck |
|-----------------------------|--------------------------------------------------------|
| `web/serve.py` | HTTP-Server (Port 8081, GET + PUT) |
| `web/index.html` | Single-Page-Frontend |
| `web/templates.json` | Katalog (wird als `/templates.json` ausgeliefert) |
| `templates/system/*.json` | System-Templates |
| `templates/user/*.md` | User-Templates |
| `scripts/validate.py` | Template-Validierung |
| `scripts/cleanup_server.sh` | Beendet serve.py auf Port 8081 (Standard) oder angegebenem Port |
| `docs/` | Weitere technische Dokumentation |
### Datenschema `templates.json` und Template-Einträge
`web/templates.json` ist eine **Liste** von Einträgen. `path`-Felder sind **relativ zu ROOT** (Projektstamm), OHNE `../` Präfix.
Schema jedes Eintrags:
```json
{ "path": "…", "type": "…", "name": "…", "description": "…", "version": "…", "tags": [], "format": "md|json" }
```
Gültige Werte von `type`: **`system`**, **`user`**, **`custom`**. Andere Werte sind tote Pfade — prüfe das, bevor du UI-Elemente oder Filter auf `type` vergleichst (siehe R5).
### Endpunkte
| URL | Status | Beschreibung |
|--------------------------------------------------|--------|-------------------------------------------|
| `GET /` und `GET /index.html` | 200 | Frontend |
| `GET /templates.json` | 200 | Katalog (aus `web/templates.json`) |
| `GET /templates/system/*.json` | 200 | System-Templates |
| `GET /templates/user/*.md` | 200 | User-Templates |
| `PUT /templates/...` | 200 | Template speichern (Content-Type `text/*`)|
### Routing-Regel (wichtig, nicht intuitiv)
`serve.py` mappt `/templates.json``web/templates.json` (der Katalog liegt beim Frontend).
Alle anderen `/templates/...`-Pfade mappen auf `<ROOT>/templates/...` (die eigentlichen Templates).
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## 3. Bekannte Einschränkungen
- Der Server ist für **Entwicklung** gedacht: synchron, ohne Auth, ohne Path-Traversal-Prüfung (siehe `docs/SECURITY.md`).
- PUT-Endpunkt ist nicht authentifiziert — nur lokal verwenden.
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## 4. Geplant / TODO
Noch nicht umgesetzt — bitte nicht als vorhanden dokumentieren, bevor es wirklich existiert:
- [ ] `docs/*.md` inhaltlich ausarbeiten (aktuell nur Stubs).
- [ ] `history/` mit strukturierten Protokoll-Einträgen je Release füllen.
- [ ] Automatischer Server-Neustart (`systemd` oder `pm2`).
- [ ] SSL/HTTPS für Produktionsbetrieb.
- [ ] Docker-Containerisierung.
- [ ] Auth für den PUT-Endpoint.
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*Historie: `git log --oneline`. Letzte Aktualisierung: 2026-04-24.*