docs: AGENTS.md R2 - Exploration vor Aenderung
Neuer operativer Regelsatz gegen 'direkt drauflos editieren ohne zu lesen'. Konkret: - vor jedem Edit: Lese-Tool-Aufruf auf betroffenen Bereich, Zeilen- grenzen der Zielstelle explizit nennen, - nach Refactors: grep-Count auf den Bezeichner zitieren (erwartet = 1), - Warnsignale fuer unfertigen Refactor benannt (doppelte Deklaration, Code-Fragmente am Zeilenanfang). R1 um 'lesen' als ersten Schritt erweitert; R3-R7 durchnummeriert. Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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1 changed files with 18 additions and 7 deletions
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AGENTS.md
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AGENTS.md
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@ -12,10 +12,21 @@ Diese Datei richtet sich an **Coding-Agenten (Claude, Codex u.ä.), die in diese
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## 1. Verhaltensregeln für Agenten
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### R1 – Reihenfolge: planen → ausführen → verifizieren → berichten
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Plane die Änderung, **setze die Tool-Aufrufe dann tatsächlich ab**, verifiziere das Ergebnis, und berichte erst am Ende — belegt durch Dateipfad, Commit-Hash oder Kommando-Ausgabe. Kein Bericht, bevor die Ausführung stattgefunden hat. Beschreibungen in Prosa („die Änderung würde …", „ich habe …") ohne begleitenden Tool-Aufruf gelten nicht als Ausführung.
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### R1 – Reihenfolge: lesen → planen → ausführen → verifizieren → berichten
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**Erst lesen, dann planen, dann ändern, dann verifizieren, dann berichten.** Setze die Tool-Aufrufe tatsächlich ab — Beschreibungen in Prosa („die Änderung würde …", „ich habe …") ohne begleitenden Tool-Aufruf gelten nicht als Ausführung. Der Bericht kommt am Ende, belegt durch Dateipfad, Commit-Hash oder Kommando-Ausgabe. Details zu „lesen" in R2, zu „verifizieren" in R3/R4.
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### R2 – Eine Aufgabe ist erst „fertig", wenn sie im Repo sichtbar ist
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### R2 – Erst lesen, dann ändern
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Bevor du eine Datei modifizierst, führe mindestens einen **Lese-Tool-Aufruf** (`read_file`, `grep`, `cat`) auf den betroffenen Bereich aus und **nenne die Grenzen** deiner Zielstelle explizit — z.B. „ersetze Funktion `createJsonEditUI` Z. 603–676". Ein Edit ohne vorherigen Lese-Aufruf auf die Zieldatei ist nicht ausreichend vorbereitet.
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Bei Refactors (Funktion ersetzen, umbenennen, umbauen) zusätzlich nach dem Edit prüfen, dass keine Reste der alten Implementierung stehen bleiben:
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```bash
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grep -cE 'function\s+<name>' web/index.html # erwartete Anzahl: 1
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```
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Das Ergebnis im Bericht zitieren. Zwei Deklarationen derselben Funktion, doppelte schließende Klammern oder Code-Fragmente am Zeilenanfang (z.B. `#222222; border: ...` ohne vorausgehende Variablenzuweisung) sind **Beweis eines unfertigen Refactors** — in diesem Fall den Edit korrigieren, bevor du weitermachst.
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### R3 – Eine Aufgabe ist erst „fertig", wenn sie im Repo sichtbar ist
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Für jede angekündigte Änderung muss **mindestens eines** dieser Artefakte vorliegen, bevor du sie als erledigt meldest:
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- `git status` zeigt die Datei als `modified` oder `new file`, oder
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- `git log -1` zeigt den neuen Commit, oder
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@ -23,7 +34,7 @@ Für jede angekündigte Änderung muss **mindestens eines** dieser Artefakte vor
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Fehlen diese Belege, ist die Aufgabe nicht erledigt — die Tool-Aufrufe absetzen und erneut prüfen.
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### R3 – UI-/Server-Änderungen gegen das laufende System prüfen
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### R4 – UI-/Server-Änderungen gegen das laufende System prüfen
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Bei Änderungen an `web/serve.py` oder `web/index.html`: Server starten, betroffene Endpunkte per `curl` testen, und das Ergebnis im Bericht **zitieren**. Beispiel:
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```bash
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@ -32,13 +43,13 @@ curl -s -o /dev/null -w '%{http_code}\n' http://localhost:8081/templates.json
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„Sieht korrekt aus" ohne ausgeführten Test zählt nicht.
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### R4 – Nichts in die Doku schreiben, was nicht existiert
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### R5 – Nichts in die Doku schreiben, was nicht existiert
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Keine „geplanten" Dateien, Skripte, Endpunkte oder Metriken als existent darstellen. Wenn etwas geplant ist, gehört es in einen klar markierten **„Geplant / TODO"**-Abschnitt — nicht in eine Erfolgs- oder Verifikationstabelle.
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### R5 – Keine defensive Selbstdarstellung in Projektdokumenten
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### R6 – Keine defensive Selbstdarstellung in Projektdokumenten
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In Projekt-Dokumenten (README, `docs/…`) gehört **kein Meta-Text** à la „alle Änderungen wurden tatsächlich durchgeführt" oder „SIMULATIONSVERBOT". Solche Beteuerungen sind kein Projektwissen, sondern Agenten-Selbstverteidigung — die operativen Regeln dazu stehen hier in Abschnitt 1 und reichen aus.
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### R6 – Commits sind atomar und aussagekräftig
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### R7 – Commits sind atomar und aussagekräftig
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Ein Commit = eine logische Änderung. Commit-Message im Stil der bestehenden Historie (`feat:`, `fix:`, `docs:`, `chore:`, Präfix + kurze Beschreibung).
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